
Südkorea hat 100 gezogene 105-mm-Haubitzen an die Tschechische Republik verkauft – ein weiteres Beispiel für die wachsende Zusammenarbeit zwischen europäischen Staaten und der südkoreanischen Rüstungsindustrie.
Laut dem ukrainischen Portal Militarnyi umfasst das Abkommen überschüssige Artilleriesysteme der südkoreanischen Armee, die ihre 105-mm-Systeme schrittweise durch modernere 155-mm-Plattformen wie die K9 Thunder ersetzt.
Bei den erworbenen Haubitzen handelt es sich um Modelle des Typs M101, wie aus dem Register der Vereinten Nationen für konventionelle Waffen hervorgeht. Obwohl sie als weniger fortschrittlich gelten als moderne selbstfahrende Haubitzen, stellen sie weiterhin eine kostengünstige Lösung für Feuerunterstützung und Ausbildung dar.

Der Erwerb erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Tschechische Republik eine wichtige Rolle bei den europäischen Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine spielt. Obwohl das endgültige Ziel der Ausrüstung nicht offiziell bestätigt wurde, fungiert das Land seit Beginn der groß angelegten russischen Invasion als Vermittler bei mehreren Initiativen zur Lieferung von Waffen und Munition nach Kyjiw.
Der Verkauf spiegelt zudem den wachsenden Einfluss der südkoreanischen Rüstungsindustrie auf dem europäischen Markt wider. In den vergangenen Jahren haben Länder wie Polen, Finnland, Norwegen, Rumänien und Estland südkoreanische Systeme erworben, darunter Kampfpanzer, Mehrfachraketenwerfer und K9-Haubitzen. Dadurch konnte Seoul seine Position unter den weltweit führenden Exporteuren militärischer Ausrüstung weiter ausbauen.
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Foto: Streitkräfte der Republik Korea. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
